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Gemeinschaft erleben – anregend und sinnvoll

Dachstiftung Diakonie

Strategische Partnerschaft mit Diakonie im Schaumburger Land

Die Diakonie im Schaumburger Land (DSL) und die Dachstiftung Diakonie (DD) mit Sitz in Hannover und Kästorf wollen im kommenden Jahr eine strategische Partnerschaft eingehen und prüfen gerade, wie dies gelingen kann. Für die Bewohner:innen des betreuten Wohnens und der Heime sowie die Kund:innen der ambulanten Dienste und Tagespflegen kann somit die diakonische Arbeit fortgesetzt werden. 

Der Aufsichtsratsvorsitzende Günter Hartung sagt mit Blick auf die rund 330 Mitarbeitenden: „Wie die Diakonie im Schaumburger Land ist auch die Dachstiftung tarifgebunden. Das ist uns wichtig!“ Die DD wendet den Tarifvertrag des Dienstgeber:innenverbandes Niedersachsen (TVDDN) an, der ja auch schon in der DSL Anwendung findet. Die Kolleg:innen im Diakonie-Pflegedienst Schaumburg mit AVRK-Verträgen können gern in den gleichwertigen TVDDN wechseln.

Das Seniorenquartier Josua Stegmann in Stadthagen und das Evangelische Altersheim in Bückeburg, der Diakonie-Pflegedienst Schaumburg jetzt mit Sitz in Ahnsen und der Sonnenhof Obernkirchen hatten sich 2023 zur „Diakonie Schaumburger Land gGmbH“ – nicht zu verwechseln mit dem „Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe e.V.“, kurz „Diakonie Schaumburg-Lippe“ –  zusammengeschlossen. Bei der neuen Partnerschaft mit der Dachstiftung ist der Sonnenhof Obernkirchen nicht dabei. 

Die sieben Einrichtungen mit rund 200 Bewohner:innen der stationären Häuser und rund 150 Kund:innen im ambulanten Dienst und Tagespflegen wollen mit Hilfe der Dachstiftung Prozesse optimieren und vereinheitlichen sowie die günstigen Einkaufspreise, andere Größenvorteile und die breiten Erfahrungen des neuen Partners nutzen. Die Dachstiftung ist – neben anderen Handlungsfeldern – bereits mit rund 2.200 Mitarbeitenden im Bereich Pflege und Wohnen mit betreutem Wohnen, ambulanten Diensten, Tagespflegen und Seniorenheimen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt tätig – unter anderem in Hessisch Oldendorf, Barsinghausen und Wunstorf. 

Aufsichtsratsmitglied Bernd Hellmann sagte kürzlich: „Wir wollen unseren Mitarbeitenden und Bewohnern Sicherheit und Orientierung geben; daher ist für uns ein diakonischer großer diakonischer Träger ideal, vor allem in Bezug auf die wirtschaftliche Stärke, gute Zielstruktur und mit Fokus auf eine Stärkung der regionalen Versorgung.“ 

Geplant ist, den Betrieb der Schaumburger Einrichtungen in einer operativen und separaten Gesellschaft DiaVita Diakonie Schaumburger Land gGmbH ab 1. Januar 2027 zusammenzufassen, mit der dann alle Verträge geschlossen würden. Die Diakonie Schaumburger Land gGmbH wird gemeinsam mit den regionalen und kirchlichen Partnern weiterentwickelt.

Im Juni wurde eine Absichtserklärung für die Partnerschaft unterzeichnet. Nun wird an der Zukunftsprognose gearbeitet. Bis Mitte Oktober 2026 wollen die Aufsichtsgremien beider Seiten endgültig entscheiden, ob und wie die Partnerschaft eingegangen wird. „Transparenz und Beteiligung der Mitarbeitenden sind für uns Schlüssel zum Erfolg“, sagt Christian Grösche, einer der Geschäftsführer in der DD. Im schwierigen Altenhilfe-Markt ist Größe zudem ein wichtiger Faktor, um den immer weiter ansteigenden Anforderungen gerecht zu werden. In der Dachstiftung kann die Diakonie Schaumburg davon profitieren. „Wir wurden gefragt und unterstützen gerne die Diakonie Schaumburger Land gGmbH. Wir freuen uns auf engagierte neue Kolleginnen und Kollegen und sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam für die Bewohner:innen und Kund:innen eine gute und sichere Perspektive entwickeln können“ sagen Dr. Jens Rannenberg und Friedrich Ley, Vorstände der DD.

Foto (©: Gunnar Schulz-Achelis): Wollen gemeinsam die evangelische Altenhilfe im Schaumburger Land weiterentwickeln - (von links) Präsident Christian Frehrking vom Landeskirchenamt, Günter Hartung und Bernd Hellmann vom Aufsichtsrat, Geschäftsführer Armin Petermann und Dr. Jens Rannenberg, Vorstand der Dachstiftung Diakonie. 

Fünf Männer stehen lächelnd nebeneinander und schauen in die Kamera.
Weiße Fläche als Platzhalter auf Karriereseite
AOK Gesundheitspartner 2025 grünes Wappen

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